Das Testen von Stromtastköpfen bietet eine praktische Lösung zur Bewertung der Sättigung von Gleichtaktdrosseln

Autor: MagTop
2026-08-17
Neben der LISN-basierten Analyse bietet die aktuelle Sondentechnologie eine alternative Methode zur Untersuchung des Sättigungsverhaltens vonGleichtaktdrosseln.
Dieser Ansatz ähnelt dem Testprinzip, das bei der Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit nach MIL-STD-461 verwendet wird. Das System verwendet zwei Stromtastköpfe: Ein Niederfrequenztastkopf überwacht den Eingangsleitungsstrom, während ein Hochfrequenztastkopf den Gleichtakt-Emissionsstrom misst.
Der überwachte Leitungsstrom fungiert als Auslösesignal und ermöglicht es Ingenieuren zu beobachten, wie sich die EMI-Leistung ändert, wenn sich die Drossel der magnetischen Sättigung nähert.
Ingenieure müssen jedoch eine wichtige Herausforderung sorgfältig berücksichtigen: Stromzangenmessungen können durch Leckströme im Differenzmodus aufgrund der Wicklungssymmetrie beeinträchtigt werden. Eine schlechte Wicklungsanordnung kann die Messgenauigkeit beeinträchtigen, da Gegentaktkomponenten die Ergebnisse der Gleichtaktemission beeinträchtigen können.
Zur Verbesserung der Messzuverlässigkeit werden üblicherweise zwei Techniken angewendet:
Installation eines Hochpassfilters höherer Ordnung mit einer Grenzfrequenz von 6 kHz zwischen dem Sondensignal und dem Oszilloskop.
Verbinden Sie die Drähte zwischen jedem 10-μF-Kondensator und dem Strombus und platzieren Sie dann die Stromsonde in der Nähe dieser Drähte, wo Leitungsstromstörungen minimiert werden.
Bei ordnungsgemäßem Testaufbau und Wicklungsdesign können Stromtastkopfmessungen eine Stromdämpfung im Differenzmodus von etwa 30 dB erreichen, was Ingenieuren genaue Informationen über die Sättigungsleistung der Drossel liefertCommon Mode Choke